Um den für Ihre Bedürfnisse optimalen Online Broker zu finden, bestimmen Sie kurz Ihren Trading-Typ und wählen einen der empfohlenen Broker anhand des tabellarischen Vergleichs aus. Zusätzlich steht ein Depot-Rechner für Sie bereit:
Einsteiger sind Sie, wenn Sie
- Bislang wenig oder gar nicht aktiv angelegt haben
- Sie gar keine oder geringe Kenntnisse rund um Kapitalanlage und Co. besitzen
- Sie sich noch nicht abschließend für eine Strategie entschieden haben
Darauf sollten Sie als Einsteiger achten
- Eine gut erreichbare, kostenlose und qualifizierte Kundenbetreuung
- Ein möglichst breites Sortiment
- Eine übersichtliche Handelsplattform
- Transparente und einfache Gebührenstrukturen
Broker-Empfehlungen für Einsteiger: Cortal Consors, sbroker, ING-DiBa
Fortgeschrittener sind Sie, wenn Sie
- Mindestens seit drei Jahren aktiv anlegen
- Keine Beratung und Betreuung zu Ihrer Strategie benötigen
- Sich alle notwendigen Fachkenntnisse bereits angeeignet haben
Darauf sollten Sie als Fortgeschrittener achten
- Günstige Kosten für Ihre wichtigsten Assets
- Eine breite Auswahl in Ihren Produkten
- Eine stressfreie und zuverlässige Abwicklung
- Eine vollständige Versorgung mit News, Marktdaten etc.
Broker-Empfehlungen für Fortgeschrittene: Cortal Consors, Lynx Broker, DAB Bank
Wenigtrader sind Sie, wenn Sie
- Üblicherweise maximal 10 Trades pro Quartal ausführen
- Vorwiegend mit Aktien, Zertifikaten und ETFs handeln
- Kein Daytrading und keine Kurzfristanlagen tätigen
- Ihre Orders häufig ein ähnliches Volumen aufweisen
Darauf sollten Sie als Wenigtrader achten
- Günstige Ordergebühren für Ihr typisches Ordervolumen
- Günstige Angebote im außerbörslichen Handel (viele Emittenten u. Sonderpreisaktionen)
- Möglichst niedrige Fixkosten
Broker-Empfehlung für Wenigtrader: sbroker, Flatex
Konservative Anleger sind Sie, wenn Sie
- Blue Chips, Anleihen und Fonds präferieren
- Investments üblicherweise langfristig (mehrere Jahre) halten
- Eine moderate Rendite bei niedrigen Kursschwankungen erreichen möchten
- Nicht täglich das Marktgeschehen verfolgen
Darauf sollten Sie als konservativer Anleger achten
- Möglichst niedrige Fixkosten
- Ein breites Fondssortiment mit hohem, dauerhaften Agio-Rabatt
- Ein profitables Tagesgeldkonto (Zwischenparken von Dividenden und Kuponzahlungen)
Broker-Empfehlungen für konservative Anleger: sbroker, Flatex, ING-DiBa
Sparer sind Sie, wenn Sie
- Regelmäßig Geld in ihr Depot einzahlen
- Einzahlungen in Fonds und ETFs tätigen
- Ihre Anlagen zunächst dauerhaft gehalten werden sollen
Darauf sollten Sie als Sparer achten
- Breite Auswahl und niedrige Kosten für Fondssparpläne
- Möglichst niedrige Fixkosten
Broker-Empfehlung für Sparer: ING-DiBa
Vieltrader sind Sie, wenn Sie
- Mindestens 100 Trades im Jahr tätigen
- Mit mehreren Anlageklassen handeln
- Mit unterschiedlichen Volumina handeln
- Den Markt laufend beobachten
- Daytrading und Kurzfristanlagen betreiben
Darauf sollten Sie als Vieltrader achten
- Niedrige Orderkosten für alle Anlageklassen
- Rabatte und Zusatzleistungen für Vieltrader
- Günstige und vielfältige Angebote im außerbörslichen Handel
- Schnelle und leistungsfähige Handelsplattform inkl. Marktdatenversorgung, Charting etc.
- Leistungsfähiger Kundensupport auch an stressigen Handelstagen
- Günstige Wertpapierkredite
Broker-Empfehlungen für Vieltrader: OnVista, Lynx Broker, Cortal Consors
Profi sind Sie, wenn Sie
- Seit mehr als fünf Jahren aktiv handeln
- Mit allen Anlageklassen Erfahrungen gesammelt haben
- In (fast) alle Anlageklassen investieren
- Die Möglichkeit zu Hedging und Shortpositionen benötigen
- Keinerlei Beratung und Betreuung benötigen
- Ab 100 Trades im Jahr tätigen
- Den Markt kontinuierlich beobachten und intraday und interday handeln
Darauf sollten Sie als Profi achten
- Günstige Orderkonditionen für alle Volumina
- Rabatte und Vergünstigungen für sehr aktive Anleger
- Eine Handelsplattform, die möglichst viele externe Hilfsmittel überflüssig macht
- Leistungsfähiger Kundensupport auch an stressigen Handelstagen
- Günstige Wertpapierkredite
Broker-Empfehlungen für Profis: Cortal Consors, Lynx Broker
Tabelle: Die Konditionen aller Online Broker im Vergleich:
Alle Angaben ohne Gewähr. Preise in Euro (€). © 2013 brokerscore.de
zum Depot-Rechner
Es ist kein Problem mehr, börsennotierte Anlageprodukte auch von zu Hause aus über das Internet zu nutzen und entsprechend zu verwalten. Zu diesem Zweck gibt es sogenannte Online Broker, die den Zugang zu den Handelspattformen herstellen und darüber hinaus auch eine effektive Verwaltung der eigenen Trades zulassen.
Dabei fallen verschiedene Gebühren an, die bei den Handelsaktivitäten berücksichtigt werden müssen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, den richtigen Broker für das eigene Anlegerprofil zu finden, denn nur so können eigene Investments optimal verwertet werden.
Die Wahl des Brokers hängt vom eigenen Nutzerverhalten ab
Aktien Trading verlangt nach aktuellen Kursen. Wie bei vielen Kostenfaktoren hängt natürlich auch die Wahl des richtigen Online Brokers vom eigenen Nutzungsverhalten ab, denn wer häufige Transaktionen durchführt, kann durchaus mit höheren Fixkosten leben, möchte dafür die Transaktionskosten relativ niedrig halten. Kleinanleger mit wenigen Trades haben dagegen kaum ein Problem mit etwas höheren Gebühren für einzelne Transaktionen, wollen jedoch die Fixkosten des eigenen Depots möglichst gering halten. Aus diesem Grund kann man nicht einen bestimmten Broker für alle Nutzer gleichermaßen empfehlen, sondern lediglich unter Berücksichtigung des Anlegertyps eine bestimmte Empfehlung aussprechen.
Die Depotkosten sind ein wichtiger Faktor
Ein Kostenpunkt und damit besonders wichtiger Bereich sind die Depotkosten eines Brokers. Dabei wird oftmals zwischen einer Pauschalabgabe und zwischen einem vom Depot abhängigen Gebührenbetrag unterschieden, wobei der zweite Fall wesentlich häufiger vorkommt. Ferner existieren auch noch recht viele Broker am Markt, bei denen für die Depotverwaltung überhaupt keine Gebühren fällig werden. Diese kostenlosen Angebote sind vor allem für Kleinanleger sehr interessant, da nicht gleich am Anfang Fixkosten entstehen, die die eigene langfristige Rendite schmälern. In Bezug auf die Depotkosten sollte zusätzlich auch noch die Verzinsung auf dem Verrechnungskonto betrachtet werden, da diese einen Teil der Verwaltungskosten wieder hereinholen kann.
Bei den Transaktionskosten genau hinschauen
Da man einen Broker nutzt, um Trades durchzuführen und daraus eine entsprechende Rendite zu generieren, bilden diese natürlich das Herzstück einer Betrachtung der einzelnen Anbieter. Dabei wird im Regelfall die Gebühr für eine Transaktion, eine Gebühr für die Einrichtung eines Limits und die Gebührenberechnung bei Teilausführung bestimmter Trades unterschieden. In Bezug auf die normalen Transaktionsgebühren berechnen fast alle Broker einen bestimmten Prozentsatz des Tradevolumens, jedoch legen sie zusätzlich einen Mindest- und einen Höchstbetrag fest, die sowohl für Kleinanleger, als auch für Vieltrader oftmals sehr interessante Marken darstellen. So ist eine prozentuale Gebühr von 0,25% eines Trades für den Großanleger beispielsweise nicht so wichtig, wenn als Höchstsatz 29 Euro pro Trade angegeben werden, denn er würde diesen Satz mit seinen Trades fast immer übertreffen und zahlt in dem Beispiels deswegen nur die 29 Euro.
Neben den Kosten sind natürlich auch die Handelsmöglichkeiten entscheidend
Ein weiterer wichtiger Punkt in Bezug auf Broker sind die Trade-Möglichkeiten, die dem Nutzer geboten werden. Dabei ist vor allem für erfahrene Trader interessant, ob neben dem normalen Xetra-Handel auch außerbörsliche Handelsplätze erreicht werden können und ob zusätzliche ausländische Börsen zur Verfügung stehen. Dies mag vor allem für Anfänger weniger wichtig sein, jedoch wird sich nach einiger Zeit die Erkenntnis durchsetzen, dass mehr Handelsplätze auch immer bessere Renditemöglichkeiten mit sich bringen, da die Auswahl an Optionen einfach größer ist und man den gesamten Markt überblicken kann. Im Vergleich mit Filialbanken ist die Auswahl an Handelsplätzen einer der Hauptvorteile eines Depots bei einem Online Broker gegenüber einer Filialbank. Wer zum Beispiel Zertifikate und Optionsscheine handeln möchte, der benötigt einen Zugang zum außerbörslichen Handel oder alternativ zu der Stuttgarter Wertpapierbörse Euwax. Das bieten aber die wenigsten Filialbanken an. Daher sollte bei einem Online Broker Vergleich neben den Orderkosten insbesondere auf die Handelsplätze geschaut werden. Neben Handelsplätzen für Aktien gehört für viele Anleger auch immer noch eine große Auswahl verschiedener Fonds dazu, die ebenfalls über einen Broker gehandelt werden können.
Für viele Anleger sind auch die Spezialformen interessant
Neben dem normalen Online Broker, der hauptsächlich für Aktien. Und Fondsinvestments genutzt wird, gibt es mittlerweile auch eine Reihe von Spezialbrokern, von denen der Forex Broker und der CFD Broker die beiden interessantesten Varianten sein dürften. Während mit einem Forex Broker Währungsgeschäfte gemacht werden, handelt es sich beim CFD Broker um eine Handelsplattform für Differenzkontrakte, bei denen man bereits heute auf den zukünftigen Kursverlauf einer Aktie setzen kann und Hebeleffekte hohe Renditen erwirtschaftet. Es gibt spezielle Broker für diese Handelsrichtungen, wobei der ein oder andere Forex Broker zusätzlich auch die Möglichkeit für CDF Trades bietet. Wer bereits etwas Erfahrungen mit dem Online Trading gemacht hat, wird an Forex Trading und CFD Trades mit hoher Wahrscheinlichkeit seine helle Freude haben. Für alle Trader, die Ihren liquiden Mittel gerne in Form von Tagesgeld arbeiten lassen möchten, sollte sich die aktuellen Konditionen von Cortal Consors ansehen.
















